Angebot

Die Gut Leben gGmbH als anderer Anbieter von Teilhabeleistungen gemäß § 60 SGB IX (neu) nimmt ihre Geschäftstätigkeit mit Inkrafttreten des SGB IX (neu) ab 01.01.2018 mit dem Angebot von Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben und in der Gesellschaft auf. Wir bieten betreute Arbeitsplätze für Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen Beeinträchtigungen an.

Aufgrund der enormen Bedarfslage und mangelndem spezifischen Angebot bieten wir insbesondere Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und der Gesellschaft an. Für die Betroffenen mit Langzeitfolgen, welche vor allem eine Reintegration in das Berufsleben erschweren und verhindern, existieren bisher viel zu wenig bedarfsgerechte Teilhabeangebote.

Weiterlesen

Die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen erweist sich häufig – trotz positiver Prognosen nach Abschluss der medizinischen Rehabilitation – als schwierig. Langfristig angelegte Integrationsansätze sind erforderlich, um eine dem gewandelten Leistungsbild entsprechende Beschäftigung zu finden und die dafür erforderlichen Fähigkeiten zu trainieren.

Im Mittelpunkt unserer Maßnahmen steht „Arbeit“. „Arbeit“ verstehen wir als Grundelement des Einbezogenseins von Menschen in die Gemeinschaft und Identifikationsgrundlage des Individuums. Unsere Maßnahmen sind einzelfallbezogene und bedarfsgerechte Angebote und Förderungen der beruflichen Integration sowohl auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt als auch unter betreuten Arbeits- und Lebensbedingungen.

Leistungsangebot:

  • Vorgesehen für die Aufnahme ist der Personenkreis bereits erwerbsgeminderter oder zu erwartender erwerbsgeminderter Menschen, für die der grundsätzliche Anspruch auf Versorgung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) nicht zu realisieren ist.
  • Förderung einer kontinuierlichen Beschäftigung, Tagesstrukturierung und sozialen Integration.
  • Im Vordergrund steht die bedarfsgerechte Hilfe und Unterstützung zur Umsetzung einer nachhaltig wirksamen Teilhabe.
  • Das verbliebene Leistungsvermögen der Menschen mit Behinderungen wird ressourcenorientiert in einer sinnstiftenden und wirtschaftlich verwertbaren Tätigkeit genutzt.
  • Kreativwerkstatt
    • Produktion von Holzspielzeug, Dekoartikeln, Schmuck und Haushaltswaren
    • Auftragsarbeiten wie Imkerbedarf, Nistkästen, Kerzengestaltung
  • Hofwerkstatt
    • Auftragsarbeiten wie Imkerbedarf, Nistkästen und Holzarbeiten für den Außenbereich
  • Gartenbau/Landschaftspflege
    • Pflege eines Bauerngarten mit Anbau von Kräutern und Blumen
    • Auftragsarbeiten wie Baumbeschnitt, Baumpflanzung und Landschaftspflegearbeiten
  • Hauswirtschaft
    • Reinigung und Pausenversorgung
    • Auftragsarbeiten wie Catering
  • Verarbeitung
    • Produktion von Fruchtaufstrichen und Säften
  • Büro Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit
    • Bürotätigkeiten im Organisationsablauf
    • Auftragsarbeiten wie Binde- oder Recherchearbeiten
  • Verkauf
    • Verkauf eigener Produkte auf Märkten und auf Nachfrage
  • Therapeutische Begleitung, Beratung und Unterstützung für Betroffene und deren Umfeld in Praktika, Außenarbeitsplätzen und im Alltäglichen Leben.
  • Unterstützung des Betroffenen bei der Bewältigung der beruflichen Anforderungen.
  • Unterstützung der Arbeitgeber bei der Bewältigung der beruflichen Integration der Betroffenen.
  • Fachliche Begleitung, Beratung und Unterstützung für Betroffene im häuslichen Umfeld.
  • Unterstützung bei der Bewältigung alltäglicher Arbeiten vor Ort.
  • Unterstützung bei der Entwicklung eines selbstbestimmten und selbstorganisierten Lebens.
  • Vorgesehen für die Aufnahme ist der Personenkreis bereits erwerbsgeminderter oder zu erwartender erwerbsgeminderter Menschen, für die der grundsätzliche Anspruch auf Versorgung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) nicht zu realisieren ist.
  • Förderung einer kontinuierlichen Beschäftigung, Tagesstrukturierung sowie sozialer Integration.
  • Im Vordergrund steht die Erstellung eines Leistungsbildes sowie die Vorbereitung auf berufliche Anforderungen.
  • Vorgesehen für die Aufnahme ist der Personenkreis bereits erwerbsgeminderter oder zu erwartender erwerbsgeminderter Menschen, für die der grundsätzliche Anspruch auf Versorgung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) nicht zu realisieren ist.
  • Förderung einer kontinuierlichen Beschäftigung, Tagesstrukturierung sowie sozialer Integration.
  • Gezieltes Training im Bereich vorhandener Leistungsressourcen, Kompensationstraining insbesondere hinsichtlich bleibender neuropsychologischer Beeinträchtigungen sowie ggf. notwendige Adaptation der Rahmenbedingungen.

Wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage an unsere Psychologinnen
Frau Alica Atmann: alica.atmann@gut-leben.de, Tel.: 035206-25014 oder
Frau Angela Franke: angela.franke@gut-leben.de, Tel.: 035206-25027