In eigener Sache – Produktion von Mundmasken

In den letzten Wochen erreichten uns viele Anrufe von Menschen, die selbstgenähte Masken spenden wollten; aber auch von Menschen, die gern Masken bei uns kaufen wollten.

Beide Anliegen berühren uns sehr und sie geben uns das Gefühl, dass wir Menschen für einander einstehen.

Unsere Kreativwerkstatt wurde zuletzt zur „Nähstraße“ umgerüstet; statt einer Nähmaschine wurden drei bedient, gleich nebenan wurden die Rohlinge und Schrägbänder auf drei Bügelbrettern in Form gebracht. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wahrscheinlich nachts von den Mundmasken geträumt.

Wir nehmen in unserem Umfeld wahr, dass die meisten Menschen ausreichend mit Mundmasken versorgt sind. Unser Eigenbedarf ist ebenfalls gedeckt. Wir haben uns entschieden, unsere verbliebenen Stoffreste für die interne Verwendung zu verarbeiten und uns dann wieder auf die Produktion unserer Produkte zu konzentrieren.

Auch wenn in der Öffentlichkeit der Sinn und Unsinn von selbstgenähten Masken heiß diskutiert wird, können wir aus unserer Erfahrung festhalten, dass es an relevanten medizinischen Stellen einen Bedarf gibt.

Seit Beginn unseres Aufrufs zum Nähen von Masken konnten wir über 100 Masken von 6 engagierten Spenderinnen entgegennehmen und insgesamt mehr als 300 Masken an Kliniken, Arztpraxen und Privathaushalte verteilen. So haben mehrere Stationen des Uniklinikums und des Städtischen Klinikums Friedrichstadt in Dresden Masken erhalten, aber auch der Pflegedienst Scheuermann in Bannewitz, eine chirurgische Praxis in Freital und Reifen Glau in Possendorf.

Wir nehmen aber weiterhin Sachspenden entgegen – egal, ob Mundmasken oder Desinfektionsmittel – und verteilen diese. Soweit es in unserer Kraft liegt, beteiligen wir uns gern an weiteren Aktionen – sprechen Sie uns an!

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