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Heute wäre Erich Fried 100 Jahre alt geworden. Viele seiner Essays und Gedichte sind bedrückend zeitlos und erleichternd unvergänglich:AufhebungSein Unglückausatmen könnentief ausatmenso daß man wiedereinatmen kannUnd vielleicht auch sein Unglücksagen könnenin Wortenin wirklichen Wortendie zusammenhängenund Sinn habenund die man selbst nochverstehen kannund die vielleicht sogarirgendwer sonst verstehtoder verstehen könnteUnd weinen könnenDas wäre schonfast wiederGlück_________________________________________________ZurückblickendDie besseren Aussichteneröffnen sich dadurch daß wirdie sonst keine habendas offen zu sagen beginnenDie Zukunft liegt nicht darindaß man an sie glaubtoder nicht an sie glaubtsondern darindaß man sie vorbereitetDie Vorbereitungenbestehen nicht darin daß mannicht mehr zurückblicktsondern darindaß man sich zugibtwas man sieht beim Zurückblickenund mit diesem Bild vor Augenauch etwas anderes tutals zurückblicken_________________________________________________Was es istEs ist Unsinnsagt die VernunftEs ist was es istsagt die LiebeEs ist Unglücksagt die BerechnungEs ist nichts als Schmerzsagt die AngstEs ist aussichtslossagt die EinsichtEs ist was es istsagt die LiebeEs ist lächerlichsagt der StolzEs ist leichtsinnigsagt die VorsichtEs ist unmöglichsagt die ErfahrungEs ist was es istsagt die Liebe(Texte: Erich Fried; Foto-Quelle: Catherine Fried-Boswell)Danke, #ErichFried ... mehr lesenweniger sehen
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Unsere geschäftsführende Gesellschafterin Susanne Beckert zum heutigen „#Protesttag zur #Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“:Heute ist der offizielle „Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“. Der Slogan des Freistaates Sachsen „behindern verhindern“ (www.behindern.verhindern.sachsen.de/) macht mich nachdenklich. Das Synonym-Angebot für „behindern“ ist aufhalten, beeinträchtigen, entgegenarbeiten, erschweren, hemmen, komplizieren, stören, unterdrücken, verzögern. Klingt nicht gut – Menschen mit Behinderung werden demnach aufgehalten, beeinträchtigt, entgegengearbeitet, erschwert, gehemmt, kompliziert, unterdrückt, verzögert – wer tut so was oder tut dies etwa der Mensch, der geistig langsamer, motorisch schwerfälliger, rhetorisch einfacher oder seelisch leidend ist, selbst? Ganz klar: Nein, der Mensch mit Behinderung – welcher Art auch immer – wird behindert. Angefangen mit der Dokumentation im Ausweis, dem sogenannten Schwerbehindertengrad, über eine oftmals viel zu schnelle Festschreibung als erwerbsunfähig bis zur Stigmatisierung und Isolation in unserer Leistungsgesellschaft. Wir haben die Behindertenrechtskonvention anerkannt und geben uns alle Mühe, sie umzusetzen. Das reicht noch lange nicht. Nicht die räumlichen Barrieren müssen weg, sondern die Barrieren im Kopf – die Barrieren von Ministerinnen und Ministern, von Unternehmerinnen und Unternehmern, von Nachbarinnen und Nachbarn. Es ist nicht schwer, Menschen, die anders sind, zu akzeptieren und auch nicht schwer, achtsam miteinander umzugehen, was zu allererst bedeutet, ins Gespräch zu kommen, wenn es um Hilfeangebote geht. Selbstbestimmung ist selbst-Bestimmung und setzt Entscheidungsmöglichkeiten voraus. Die #GutLeben kämpft für Entscheidungsmöglichkeiten für Menschen, die noch immer behindert werden. Alles Liebe, Susanne Beckert ... mehr lesenweniger sehen
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Heute stellen wir euch einen weiteren Unterstützer der #gutleben vor: Die Stölzer Verpackungen GmbH ist für uns aus verschiedenen Gründen ein besonderes Unternehmen. Sie ist fokussiert auf nachhaltige #verpackungen. Mit einer neuen #recyclingmaschine für Altpappe schafft Stölzer eine Alternative für Luftpolsterfolie. Darüber hinaus stellt das Unternehmen Außenarbeitsplätze für uns zur Verfügung und ist einer unserer Auftraggeber. Vielen Dank für die wichtige und zukunftsweisende Arbeit. 😊 stoelzer-verpackungen.de ... mehr lesenweniger sehen
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