„GUT LEBEN – JEDER HAT EIN RECHT DARAUF“

Susanne Beckert skizzierte mit ihren einleitenden Worten eine fundamentale Wahrheit und das Motiv, das uns täglich bei unserer Arbeit in der Gut Leben gGmbH leitet: jeder hat ein Recht auf Teilhaben und jeder hat die Pflicht zu geben – ein Stück der eigenen Dankbarkeit für Gesundheit, Gebrauchtsein und Frieden.

Die Voraussetzungen dafür waren gegeben:

  • Die Bläserkids des Musik-, Tanz- und Kunstschule Bannewitz e.V. boten einen wunderbaren musikalischen Rahmen für viele informative Ansprachen
  • Auch Colin Geipel, Mitarbeiter beim SOS-Care-Team und Schlaganfallbetroffener, gab beschwingte Stücke auf seiner Tuba zum Besten
  • Christoph Fröse, Bürgermeister der Gemeinde Bannewitz, richtete empathische Worte an die Gut Leben und alle Gäste
  • Andreas Wohlfahrt, Präsident der Architektenkammer Sachsen und ein wichtiger Unterstützer der Gut Leben, gab Anlass zur Hoffnung, dass der Umbau des ehemaligen Autozentrums Bannewitz noch in diesem Jahr beginnen könnte
  • Der Luby-Service der Cultus gGmbH richtete das Buffet aus. Sehr leckere Suppen, Butterbrezeln und Muffins wurden von unseren freiwilligen Helferinnen und Helfern ausgegeben.

Wir sind ehrlich, die Vorbereitung auf diese besonderen Stunden hat uns einiges abverlangt.

Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Hauswirtschaft und dem Grünen Bereich gebührt Dank für das Vorbereiten und Herrichten der großen Halle, sowie dem Büro für die ausführliche Beschilderung.

Hofwerkstatt und Kreativwerkstatt richteten mit viel Liebe zum Detail ihre Räume her, bereiteten Galerien und Schaubilder vom Rohling zum Produkt vor und schenkten den Besucherinnen und Besuchern am Samstag ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.

Auch der lieben Chefin Susanne Beckert hat man, bei allem Hang zu basisdemokratischen Entscheidungen, doch angemerkt, dass sie bis zuletzt noch viel zu organisieren hatte.

Und das war es wert. Für uns als Gut Leben und hoffentlich auch für alle Gäste. Vermutlich jeder vor Ort konnte Menschen kennenlernen und Erfahrungen mitnehmen und wenn es nur die ist, dass man endlich weiß, wo die Eingangstür zur Gut Leben ist.

Was bleibt von unserem Tag? Mit Sicherheit eines – geöffnete Türen. Wir wünschen uns, dass Sie ein- und ausgehen mit Neugier und Mut. Sie, das sind Menschen aus der Nachbarschaft; Menschen mit und ohne Diagnose; Menschen mit politischem und gesellschaftlichem Gestaltungswillen. Auch wenn es in der Gut Leben gGmbH in erster Linie um das Wohl der Menschen mit erworbener Hirnschädigung geht, ist das Leben und Arbeiten in einer intakten Gemeinschaft förderlich und heilsam für alle.

Genießen Sie an dieser Stelle die Impressionen von unserem Tag der offenen Tür.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.